Ausgabe November 2025

„Suchet der Stadt Bestes.“ (Jeremia 29,7)

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Liebe Leser*innen,

dieses alte Wort klingt wie ein Gegengewicht zu unserer Zeit.
Suchet der Stadt Bestes – nicht das Lauteste, nicht das Einfachste,
sondern das, was dem Leben dient.

In diesen Wochen wurde viel über das „Stadtbild“ gestritten – darüber, wer dazugehört und wer nicht.
Worte, die spalten können, wenn sie vergessen, dass eine Stadt mehr ist als Fassaden und Formen:
Sie ist das Gesicht ihrer Menschen.
Und dieses Gesicht ist vielfältig, lebendig, sich wandelnd – so wie das Leben selbst.

Unsere Städte sind Orte des Zusammenkommens,
wo Geschichten, Sprachen und Hoffnungen sich verweben.
Menschen aus aller Welt leben, lernen, arbeiten und träumen hier.
Jede Stimme, jedes Gesicht, jede Geschichte fügt ein neues Licht
in das Mosaik unseres Gemeinwesens.

Frieden wächst dort, wo wir uns gegenseitig Raum geben:
zum Ankommen, zum Wachsen, zum Dazugehören.
Nicht Abgrenzung, sondern Begegnung macht eine Stadt stark.
Nicht Angst, sondern Vertrauen baut Zukunft.

Die französische Regisseurin und Theatermacherin Ariane Mnouchkine,
Gründerin des legendären Théâtre du Soleil in Paris,
hat einmal gesagt:

„Ohne Vorstellungskraft gibt es kein Mitgefühl.
Die Vorstellungskraft ist ein Muskel, den man trainieren muss.“

Lasst uns mit diesem Muskel spielen –
nicht mit den Muskeln der Macht,
wie sie die Herren der Welt zur Schau stellen,
sondern mit dem stillen Muskel der Vorstellung,
der uns befähigt, das Leben der anderen zu sehen, zu fühlen, zu verstehen.

Denn ohne Vorstellungskraft sehen wir nur uns selbst.
Mit ihr öffnen wir die Augen füreinander.
So beginnt die Utopie – nicht in großen Worten,
sondern in kleinen Gesten:
im Zuhören, im Teilen, im offenen Herzen.

So suchen wir, im Geist des Propheten, das Beste für unsere Stadt –
für diese gemeinsame Welt, die allen gehört.
Lasst uns wie immer gemeinsam hinschauen, weiterdenken – und handeln.

Herzliche Grüße

Das Team der Digitalen Friedenstaube

Petra Wassill, Stefan Niewöhner und Patricia Heeck

Friedensstimme des Monats:
Marína Corina Machado

Friedensnobelpreisträgerin 2025 – Stimme des zivilen Mutes in Venezuela

Es gibt Menschen, die diesen biblischen Auftrag,
das Beste für ihre Stadt und ihr Land zu suchen,
mit Leben füllen – nicht mit großen Worten, sondern mit unerschütterlichem Mut.
Eine von ihnen ist María Corina Machado,
Oppositionsführerin in Venezuela und Friedensnobelpreisträgerin 2025.

Das norwegische Nobelkomitee ehrte sie für ihren „unermüdlichen Einsatz für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes“
und nannte sie eine „Schlüsselfigur in einer einst tief gespaltenen Opposition“,
die es geschafft hat, Menschen über politische und gesellschaftliche Grenzen hinweg zu verbinden.

Machado gilt als entschiedene Gegnerin des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro.
Trotz Drohungen, Verfolgung und dem Ausschluss von der Präsidentschaftswahl
bleibt sie eine Stimme der Hoffnung –
für ein Venezuela, das nach Gerechtigkeit und Frieden sucht.

„Ich bin geschockt – ich kann es nicht glauben“, sagte sie nach der Preisverkündung.
Doch sie versteht die Auszeichnung nicht als persönlichen Triumph,
sondern als Zeichen für eine Gesellschaft,
die nicht aufhört, das Beste für ihr Land zu suchen:
Freiheit, Würde und Mitbestimmung.

Mit ihrem Mut erinnert María Corina Machado daran,
dass „der Stadt Bestes“ manchmal darin besteht,
der Wahrheit eine Stimme zu geben,
wo Angst und Lüge laut geworden sind.

Ihr Weg zeigt, dass Frieden und Demokratie nur dort wachsen,
wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen –
gegen den Strom, für das Leben.


 

Frieden & Gewaltfreiheit

EKD-Friedensdenkschrift 2025: Welt in Unordnung
Gerechter Friede im Blick

Die EKD hat ihre friedensethischen Positionen angesichts der aktuellen friedenspolitischen Herausforderungen neu überdacht. Das Grundsatzpapier knüpft an den Begriff des Gerechten Friedens an, der seit den Überlegungen zum Thema Frieden im Jahr 2007 leitend ist. Mit leichten Veränderungen in den Nuancen wird der Gerechte Friede mit folgenden vier Dimensionen beschrieben: Der Schutz vor Gewalt, die Förderung von Freiheit, der Abbau von Ungleichheiten sowie der friedensfördernde Umgang mit Pluralität. Eine Akzentverschiebung gegenüber dem bisherigen Verständnis des Gerechten Friedens erfolgt dadurch, dass der Schutz vor Gewalt als grundlegendes Gut angesehen wird, auf dem die anderen drei Dimensionen aufbauen. Dies führt unter anderem zu einer Neuakzentuierung von Friedensethik und Sicherheitspolitik. Verteidigungsfähigkeit wird als Notwendigkeit der Friedenstüchtigkeit bezeichnet. Auch wenn deutlich gemacht wird, dass Sicherheitspolitik niemals ausschließlich auf militärische Stärke setzen darf, wird die grundlegende Bedeutung der ersten Dimension des Gerechten Friedens – nämlich des Schutzes vor Gewalt – insgesamt recht stark betont. Eine Fokussierung auf diesen Aspekt des Gerechten Friedens stellt auch das in der Denkschrift zum Ausdruck kommende Verständnis von Friedensbildung dar. Diese habe „den Erwerb digitaler Souveränität und das Verständnis von digitaler Sicherheit zu schulen und zu unterstützen“(109). Nicht mehr so eindeutig wie in früheren Denkschriften ist die Positionierung zu Nuklearwaffen. In dieser Frage bestehe ein ethisches Dilemma. Auch wenn „ihr Einsatz durch nichts zu rechtfertigen ist“, „(kann) der Besitz von Nuklearwaffen sicherheitspolitisch notwendig sein.“ (145) Auch die nukleare Teilhabe oder der Besitz von Nuklearwaffen wird als eine mögliche ethisch begründbare Entscheidung bezeichnet.

Es gibt bereits einige Stellungnahmen, die sich mit dem Papier auseinandersetzen. Wir stellen auf der Homepage der Friedensbildungsarbeit in der EKiR einige zur Verfügung. Möge jede*r eine eigene Position finden! 


Die neuen Überlegungen der EKD zum Thema Krieg und Frieden werden auch Gegenstand des Rheinischen Friedensforums sein, das am 7. März 2026 in Bonn stattfindet (Save the date!). Das Motto der Veranstaltung lautet: „Wie verstehen wir Frieden?“ Prof. Dr. Jörg Huber, einer der Mitautor*innen, wird das neue Grundlagendokument vorstellen. Das Friedensforum lädt zur eigenen Auseinandersetzung mit den Thesen der Denkschrift ein und bietet Chancen der Gewinnung eigener Perspektiven und Orientierung in herausfordernden Zeiten. Die Anmeldung wird bald auf der Homepage der Friedensbildung in der EKiR zu finden sein.


 

Selbstlernkurs: Frieden gestalten – Praxis für deine Jugendarbeit

Frieden ist lernbar – und beginnt im eigenen Umfeld. Der digitale Selbstlernkurs des Studienzentrums Josefstal führt kompakt in die Friedenspädagogik ein und zeigt, wie Konflikte konstruktiv gelöst und Friedensprojekte in der Jugendarbeit umgesetzt werden können. Mit vielen praxisnahen Methoden stärkt der Kurs auch die eigene Friedenskompetenz im Umgang mit jungen Menschen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kostenlos und jederzeit online verfügbar

Perfekt für alle, die Frieden in der Jugendarbeit erlebbar machen wollen.

Hier geht's zu den Kursen.


Ausstellung: Gesichter des Friedens
Eine multimediale Ausstellung von Pro Peace

Was bedeutet Frieden für Menschen, die selbst Krieg erlebt haben? Die Plakat- und Videoausstellung „Gesichter des Friedens“ porträtiert zehn beeindruckende Persönlichkeiten, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für Frieden einsetzen – aus tief persönlicher Erfahrung heraus. Jedes Porträt verbindet ein großformatiges Plakat mit einem Video-Interview, das berührt, inspiriert und zum Nachdenken anregt.

Ideal für Schule, Gemeinde und Bildungsarbeit, um Friedensgeschichten lebendig zu vermitteln und Dialog anzuregen. Mehr


Internationales Versöhnungsprojekt – Erinnerung lebendig gestalten

Wie kann Versöhnung erfahrbar werden? Schülerinnen und Schüler des Loehe-Gymnasiums setzten gemeinsam mit Partner*innen aus Deutschland und Tschechien ein starkes Zeichen gegen das Vergessen. Im Rahmen eines Nagelkreuz-Projekts besuchten sie die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und nahmen an einem eindrucksvollen Theaterworkshop des Netzwerks Čojč teil. Mit szenischen Installationen und körperlichen Übungen näherten sich die Jugendlichen Themen wie Erinnerung, Schuld, Verantwortung und Versöhnung. Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit führte zu intensiven Gesprächen über demokratische Werte und gemeinsames Lernen aus der Geschichte.

Ein inspirierendes Beispiel, wie junge Menschen Erinnerungskultur kreativ gestalten und Frieden praktisch leben. Mehr zum Versöhnungsprojekt.

Recherchen zu Häftlingsschicksalen


Podcast: Polarisierende Konflikte als pädagogische Herausforderung

Wie können wir Frieden fördern, wenn Meinungen aufeinanderprallen? In dieser Podcastfolge der Friedensakademie Rheinland-Pfalz spricht Prof. Dr. Karim Fereidooni darüber, wie pädagogische Arbeit helfen kann, mit gesellschaftlichen Spannungen, Diskriminierung und Polarisierung umzugehen – und warum genau dort, „wo es weh tut“, Friedenslernen beginnt. Ein aktuelles Gespräch, das Mut macht, Konflikte als Lernräume zu begreifen – und Haltung zu zeigen.

Tipp: Prof. Fereidooni war zudem im Interview mit 1Live zu den „Stadtbild-Aussagen“ von Bundeskanzler Merz (22.10.2025) zu hören – ein spannender Impuls über gesellschaftliche Vielfalt.

Weitere spannende Podcasts zum Thema: Friedensakademie Rheinland-Pfalz 


Wider die Kriegstüchtigkeit – Schritte zur Friedensfähigkeit.
10. Januar 2026, 10:00 - 16:00 in Bonn

Die Rede von der Kriegstüchtigkeit dominiert Äußerungen der Politik, national wie international. Sie bestimmt, bis in die Kirchen hinein, zunehmend die Gesellschaft und öffentliche Diskurse. Die Friedenswerkstatt lädt ein, dagegen Ansatzpunkte zu erarbeiten. Zum Auftakt gibt es einen theologisch-friedenspolitischen Impuls des Pädagogen Prof. Josef Freise. Anschließend bieten vier Arbeitsgruppen Auseinandersetzungen zur Vertiefung.

Infos und Anmeldung


 

Politische Bildung & Demokratie

Selbstlernkurs: Politische Bildung in der Jugendarbeit

Wie gelingt es, politische Themen alltagsnah und partizipativ in der Jugendarbeit aufzugreifen? Der kostenlose Selbstlernkurs des Studienzentrums Josefstal zeigt, wie politische Bildung Jugendliche stärkt, ihre Meinung zu äußern, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen. Er vermittelt Grundlagen, Methoden und Reflexionsimpulse für eine demokratische Jugendarbeit, die Raum für Dialog, Beteiligung und Haltung schafft.

Dauer: ca. 1,5 Stunden Kostenlos und flexibel online durchführbar.

Ideal für alle, die Jugendgruppen empowern und Demokratie praktisch leben möchten. Mehr zur politischen Bildung in der Jugendarbeit.


Kampagne: „BITTE WAS?!“ – Social Media und Demokratie

Wie beeinflussen soziale Medien unsere Demokratie – und wie können Jugendliche lernen, sich dort reflektiert und respektvoll zu bewegen? Die Kampagne „BITTE WAS?!“ bietet ein umfassendes Materialpaket „Social Media und Demokratie“ mit Unterrichtsmodulen, Fachartikeln und einem kostenlosen Selbstlernkurs. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte erhalten darin fundierte Anregungen, wie digitale Kommunikation, Meinungsbildung und demokratische Werte in Schule und Jugendarbeit thematisiert werden können.

Ideal für Unterricht ab Sekundarstufe I und politische Bildung in kirchlichen oder außerschulischen Kontexten. Kostenloses Materialpaket mit Selbstlernkurs verfügbar.


Studie: Rassismuserfahrungen angeworbener Pflegekräfte

Wie erleben international angeworbene Pflegekräfte ihren Alltag in deutschen Kliniken? Die Initiative Interculture e. V. und das NaDiRa-Policy-Projekt zeigen: Viele machen Erfahrungen mit Diskriminierung, Ausgrenzung und ungleichen Arbeitsbedingungen. Die Studie sensibilisiert für strukturellen Rassismus im Gesundheitswesen und regt dazu an, über Teilhabe, Gerechtigkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft nachzudenken – Themen, die auch in Schule, Gemeinde und Jugendarbeit relevant sind.

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Podcast: Einsam – und jetzt?

Einsamkeit betrifft immer mehr Menschen – Jugendliche ebenso wie Ältere. Der Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) geht der Frage nach, was Einsamkeit mit unserer Gesellschaft macht und wie wir ihr individuell und gemeinschaftlich begegnen können. Ein hörenswerter Beitrag für alle, die in Bildung, Kirche oder Sozialarbeit tätig sind – mit Anregungen, wie Gemeinschaft und Verbundenheit gestärkt werden können.

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Antisemitismus & Jüdisches Leben

Materialsammlung: Judentum vermitteln – Antisemitismus entgegentreten

Wie kann jüdisches Leben im Unterricht authentisch und lebendig vermittelt werden? Eine neue kommentierte Materialsammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Kultusministerkonferenz bietet praxisnahe Unterstützung für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. Das Ziel: Ein realistisches, differenziertes Bild jüdischer Geschichte, Religion und Kultur zu fördern – und so historisches Bewusstsein, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zivilcourage gegen Antisemitismus zu stärken.

Ein wertvolles Angebot für Schule, Bildungsarbeit und kirchliche Bildungspraxis.

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Das Gerücht über die Juden - Antisemitismuskritische Module für die (religions-)pädagogische Praxis

Wie lässt sich im Religions- oder Ethikunterricht über Judentum sprechen, ohne alte Vorurteile zu wiederholen? Das Projekt „Das Gerücht über die Juden“ bietet fünf innovative Lernmodule, die Antisemitismus und seine christlichen Signaturen kritisch beleuchten. Entwickelt vom DisKursLab der Evangelischen Akademie zu Berlin, fördern die Materialien eine reflektierte und kreative Auseinandersetzung mit antisemitischen Narrativen, Verschwörungserzählungen und theologischen Bildern. Sie zeigen, wie antisemitische Strukturen erkannt, hinterfragt und durch konstruktive Gegenerzählungen ersetzt werden können. Mit digitalen Elementen, historischen und biblischen Bezügen unterstützt das Angebot Lehrkräfte, Religionspädagog:innen und Multiplikator:innen, antisemitismuskritische Perspektiven in ihre Praxis zu integrieren – vom Unterricht bis zur Gemeindearbeit. Für Unterricht, Fortbildung und Bildungsarbeit – praxisnah, selbstreflexiv und theologisch fundiert. Mehr oder auch interessant.


Videoreihe: shift & tell – Antisemitismuskritische Videoreihe der Amadeu Antonio Stiftung

Wie wirkt Antisemitismus heute – besonders in digitalen Räumen? Das Projekt „shift & tell“ der Amadeu Antonio Stiftung zeigt in Kurzvideos authentische Erfahrungen jüdischer junger Menschen in Schule, Uni, Clubs oder sozialen Medien – kombiniert mit Expert:innen-Kommentaren und medienpädagogischen Tipps. Ziel ist es, antisemitische Narrative zu erkennen, zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten gegen Hass, Desinformation und Vorurteile aufzuzeigen.

Start: September 2025 – ideal für Schule, Jugendarbeit und kirchliche Bildungsarbeit.

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Digitale & Medienpädagogik

Fortbildung: Digitale Strategie – Chancen der Digitalisierung gestalten  04.–05. Februar 2026

Digitalisierung ist längst Alltag – doch wie nutzen wir sie sinnvoll für Bildungs- oder Gemeindearbeit? In dieser praxisorientierten Fortbildung werden digitale Strategien entwickelt, Formate ausprobiert und gemeinsam reflektiert, wie Organisationen digital wachsen können. Von Social Media bis hybriden Angeboten: Wir erkunden, was wirklich funktioniert – und wie digitale Tools sinnstiftend eingesetzt werden können.

Für alle, die ihre Arbeit digital weiterdenken wollen – in Schule, Kirche oder Bildungseinrichtung.

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Fortbildung: Gamification – Die Eine Welt spielerisch entdecken
09.–10. Dezember 2025

Wie lassen sich Themen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und globale Verantwortung spannend vermitteln? In dieser praxisnahen Fortbildung lernst du Methoden der Gamification kennen, mit denen Eine-Welt-Themen spielerisch und motivierend erfahrbar werden – besonders für junge Zielgruppen. Ideal für Lehrkräfte, Bildungsreferent:innen und Engagierte in der kirchlichen Bildungsarbeit.
Kostenfrei!

Hier geht es zu weiteren Infos sowie zur Anmeldung.


Buch: Die alternative Held:innenreise – Digital Storytelling von unten

Wie können Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen – jenseits gängiger Narrative? Das Buch „Die alternative Held:innenreise“ zeigt, wie Digital Storytelling zu einem Werkzeug wird, um Perspektiven von unten sichtbar zu machen: Erfahrungen von Ausgrenzung, Widerstand und Solidarität. Mit Praxisbeispielen, theoretischen Impulsen und methodischen Anleitungen bietet es wertvolle Inspiration für pädagogische, kirchliche und medienpädagogische Arbeit. Für alle, die Storytelling als Werkzeug für Empowerment, Demokratie und Teilhabe nutzen möchten.

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Zum Schluss

„Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben! Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun.“ Gal 6,9-10

Manchmal scheint das Gute klein –
ein Wort, ein Blick, eine ausgestreckte Hand.
Und doch trägt es die Kraft, die Welt zu verwandeln.

Frieden wächst langsam,
unsichtbar vielleicht,
wie Saat unter der Erde,
die in ihrer Zeit zu blühen beginnt.

Lasst uns nicht müde werden,
das Gute zu wagen –
auch wenn der Wind von vorn weht,
auch wenn niemand klatscht,
auch wenn die Frucht noch fern scheint.

Denn was in Liebe gesät wird,
geht nicht verloren.
Es trägt – irgendwann, irgendwo –
Frucht des Friedens,
und bringt Licht in die Schatten dieser Welt.

Möge uns die Geduld des Säens
und die Hoffnung des Wachsens
durch die kommende Zeit tragen.


 

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Evangelische Kirche im Rheinland
Dezernat 3.1 Außerschulische Bildung und Diakonie
Hans-Böckler-Straße 7 - 40476 Düsseldorf

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