Dezember 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
wussten Sie, dass unser Auge den Schein einer Kerze in bis zu 45 km Entfernung sehen kann?
In unserer grellbunten Welt gibt es kaum einen Ort, der das ermöglicht. Wie anders mag es in früheren Zeiten gewesen sein, wenn nur Mond und Sterne als Wegbeleuchtung dienten?
Doch auch heute umgibt viele Menschen Dunkelheit, innere und äußere: in zerstörten Häusern und Straßen, in Flüchtlingscamps, Menschen ohne Obdach oder die ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen können, Einsame, angstvoll in die Zukunft blickende Menschen, alte wie junge, an Leib und Seele Kranke.
Wie wichtig sind da die hellen Momente der Hoffnung! Die Jahreslosung für das Jahr 2026 nimmt dies auf: "Siehe, ich mache alles neu!" Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde, so die Vision und Verheißung.
Im Advent blicken wir auf Weihnachten und schon darüber hinaus, bis Ostern: mit Unterstützung und Beratung für Frieden und zu Seelsorge, für die Passionszeit ab Februar, für Vernetzung im Sozialraum und mit anregenden Tagungen. Für die Advents- und Weihnachtstage empfehlen wir Bücher und Filme.
Es wird nicht immer dunkel sein – so klingt seit alter Zeit
das Wort der Hoffnung hell hinein in Menschentraurigkeit.
Und halten auch die Hirten noch im Finstern ängstlich Wacht,
hat doch Gott schon den Himmel aufgemacht in der Nacht,
hat doch Gott schon längst den Himmel aufgemacht.
(...)
Es wird nicht immer dunkel sein – hat uns das Kind gezeigt,
auch wenn bis heut die Finsternis vor unsern Augen steigt.
Doch wer das Licht bei Jesus sucht noch in der tiefsten Nacht,
der hat sich schon zum Himmel aufgemacht, hat bei Nacht
sich auf Erden schon zum Himmel aufgemacht.
(aus: EGplus 4)
Ein herzlicher Gruß aus dem PTI für eine gesegnete, behütete, hoffnungshelle Zeit
Dr. Isabel Schneider-Wölfinger Direktorin |